Neuseeland…ein Traum! Ja, beginnt schon im Flieger. Wir steigen in Kuala Lumpur um, das kennen wir schon von 2011. Das ist cool, der Flughafen schön und sauber. Alles easy für 4 Stunden Aufenthalt. Dann weiter nach Gold Coast/Australien. Nur kurz raus aus dem Flieger und wieder rein. Gleiche Sitze, alles gut…eigentlich. Wir müssen raus, müssen unser Gepäck durchleuchten lassen, unser Wasser ausschütten – welches wir im Flieger gekauft haben – und alles stoppt, als um 11 Uhr die australische Nationalhymne läuft! Naja, wenigstens war uns nicht langweilig, diese eine Stunde in Australien. Weiterflug nach Auckland. Wir füllen die strengste Einreisekarte aus, die ich jemals gesehen habe. Sogar unsere Sitzplätze im Flieger müssen wir eintragen. Ob wir Trekkingschuhe dabei haben und wo wir in den letzten 30 Tagen gewesen sind. Da müssen wir erstmal überlegen. Viel…war das. Wir füllen alles ordnungsgemäß aus. Bei den Schuhen schummeln wir ein bisschen. Wir sind zwar damit draußen herumgelaufen, haben aber die Idee, dass sich alles verzögert, wenn wir das als Trekking bezeichnen. Also nein, wir haben keine Schuhe dabei, mit denen wir Trekking gemacht haben. Belas Kekse verschweigen wir auch. Aber Milch, Käse, Vögel, Gehacktesbrötchen und Kühe haben wir wirklich nicht mit. Bei der Passkontrolle wird auch sehr viel gefragt, aber nett und lustig. Wo wir hingehen, wie lange wir bleiben. „Oh really? Mobile Home? Where did you book?“ Ich so: “ Oh, actually we didnˋt. Could you recommend some?“ Hihi…Konnte sie nicht. Aber egal. Ausgehorcht wirst du, aber eben sehr nett. Nicht so versteinerte Gesichter wie auf den Malediven oder Sri Lanka. Außerdem dürfen wir alle fünf gleichzeitig zur Passkontrolle, was selbst in Deutschland undenkbar ist. Dann Gepäck, das ging fix. Dann Zoll. Das dauerte wieder. Alles wird nochmal abgefragt. Bela bekommt Schiß und erwähnt seine Kekse, die aber dann doch kein Problem darstellen. Nett sind sie, die Kiwis. Alles nochmal xray und mit uns 2 Mio. andere Leute. Viele Menschen hier sind beeindruckend groß und dick, im Gegensatz zu den kleinen Vietnamesen, die halb so groß und schwer waren wie wir, fühle ich mich neben so einem Maori klein und dünn! To make a long story short: Wir kommen mit dem Mietwagen wohlbehalten in unserem gemieteten Haus an. Copilot Mike und Navi sei Dank. Das Haus ist ein kleiner Traum, mit Hundeanschluß.
Der Vermieter ist auch ziemlich lange bei uns geblieben, ist nur mal kurz weg, um „nachzutanken“. Irgendwann musste er sich dann sogar festhalten und wir lüften. Wir kochen (Steak statt Nudelsuppe!) und fallen in die Betten. Schlafen lange. Sehr lange. Wir lümmeln den ganzen Tag und erholen uns einfach. Tut gut. Abends fahren wir in die Stadt. Mit dem Auto. Das klappt besser als ich dachte. Linksverkehr. Ich verwechsel Blinker mit Scheibenwischer. Aber das kennen sie wohl, die Neuseeländer, denn ich werde immer reingelassen, wenn ich die Scheibenwischer anstelle, obwohl es gar nicht regnet. Als es dann regnet, blinke ich sicherheitshalber. Zum Glück muss ich nicht schalten. Automatik. Das wäre zuviel für den Anfang. Aufs Navi brauche ich auch nicht achten, das und Copilot Mike reden mit mir. Irgendwann fahre ich aber auch wie ein Einheimischer und kann gleichzeitig fahren und aufs Navi achten. Es ist auch nicht so viel los auf den Straßen. Wir fahren sogar mittenrein, nach downtown Auckland. Mit parken und so…das ist schon komisch mit dem Lenkrad auf der anderen Seite. Machen wir aber nicht mehr. Das Parken ist extrem teuer hier. Auckland ist ganz schön, so auf den ersten Blick. Soviel haben wir noch nicht gesehen. Wir haben hier so ein bisschen was wie Alltag, wir gehen schwimmen, müssen einkaufen und kochen, Wäsche waschen, gehen in den Zoo und kommen langsam an.
Der Jetlag ist uns allerdings immernoch auf den Fersen. Hund und Vermieter verlieren das Interesse an uns und wir haben unsere Ruhe.
Nach vier Nächten geht es schon wieder weiter. Wir wollen auf die Cookinseln. Da geht man wegen des Wetters am besten vor Dezember hin, deshalb diese Route. Wenn wir zurück nach Auckland kommen, haben wir für 4 Wochen ein Wohnmobil, mittlerweile gemietet, auch ohne die Hilfe der Zollbeamtin 😉







