Oh wie schön ist Panama

Der erste Eindruck ist schon mal überraschend modern und sauber. Die Skyline ist der Hammer. Ein richtiger Kulturschock nach der vielen Natur auf Galapagos. Unser Hotel ist mitten in der Häuserschlucht. Wir sind bereits um 11 Uhr dort, check in ist eigentlich erst ab 15 Uhr. Da wir der Dame an der Rezeption aber so leid tun, weil wir eine so lange Anreise hatten, gibt sie Gas und uns ein Zimmer! Nach einer kurzen Siesta, bestellen wir ein Uber und fahren in die Altstadt. Es ist echt schön.

Leider sind die Menschen hier nicht so herzlich und freundlich wie die Südamerikaner. Die Verkäufer in den Geschäften ziehen Gesichter, dass einem die Kauflaune vergeht. Das soll sich auch in der ganzen Zeit in Panama, bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr ändern. Im alten Viertel von Panama City (Casco Viejo) wird man überall angesprochen und mit Speisekarten „bewedelt“, außerdem hupen die Taxis hier, halten an und fragen:“Taxi? Taxi?“ Fragt man dann nach dem Preis, muss man die Luft anhalten, so teuer ist es. Nicht wie in Galapagos, 1,50 USD in der Stadt, egal wohin, egal wieviele. Somit fahren wir halt Uber. Das kostet auch unterschiedlich, ist aber lange nicht so teuer, wie Taxifahrten. Wenn uns eine Fahrt zu teuer scheint, gucken wir 5 Minuten später erneut in die App. So geht das ganz gut. Damit fahren wir auch am nächsten Tag zum Panama Kanal. In unserem Hotel gab es die Panamakanaltour übrigens für 68 Dollar pro Person, für Kinder bis 8 halber Preis! Wir haben keine 50 bezahlt, für uns alle zusammen. Es ist unglaublich spannend, wenn Schiffe durchfahren. Darauf müssen wir zwar 2 Stunden warten, aber wir haben ja Zeit und das Museum ist so interessant, dass die Zeit schnell vergeht. Es wird viel über die Entstehung, Planung und Bau erklärt und gezeigt. Einen Film gibt es auf englisch und spanisch. Ein unglaubliches Bauwerk ist das! Er ist 82 Kilometer lang und verbindet den Atlantik mit dem Pazifik. Spart den Reedereien so etwa 14 Tage Zeit und 16000 Kilometer Strecke um das Kap Hoorn herum. Er wurde 1914 eröffnet, nach weniger als der angebenen 10 Jährigen Bauzeit. 6 Monate vor der geplanten Fertigstellung konnte eröffnet werden. Das zu der Zeit! Wow, da kann sich BER mal ein oder zwei Scheiben von abschneiden 😉

Der Panamakanal ist die wichtigste Wasserstrasse der Welt. 2010 durchfuhr ihn das 1 Millionste Schiff. Im Schnitt sind es 14.300 Schiffe jedes Jahr. Die Schiffe werden in der ersten Schleuse (insgesamt gibt es drei) auf den 26 Meter über dem Meeresspiegel gelegenen Gatun Stausee angehoben, den sie durch ausgebaggerte Rinnen durchfahren, passieren einen Bergrücken und werden durch zwei aufeinanderflogende Schleusen ( Pedro-Miguel- und Miraflores-Schleusen) wieder zum Pazifik hinuntergelassen. Die Idee einer Art Kanal zwischen Atlantik und Pazifik an dieser Stelle gab es bereits 1513 durch die Spanier. Erste Ausarbeitungen gab es ab 1523. In den folgenden Jahrhunderten beschäftigten sich immer wieder Politiker und Wissenschaftler mit der Frage des Kanalbaus. U.a. Alexander von Humboldt in den Jahren 1799 bis 1804. Und bereits 1827 prophezeite Goethe, es werde der „jugendliche Staat“ der USA sein, der den Kanal baue. 1876 wurde in Frankreich die Panamakanal-Gesellschaft gegründet, dessen Präsident wurde der Erbauer des Suezkanals, Ferdinand Lesseps. 1881 wurde mit den Arbeiten begonnen. Zunächst war ein schleusenloser Kanal geplant. Wegen Planungsmängeln, falscher geologischer Untersuchungen, schlechter Organisation, Bestechung und unzähliger technischer Schwierigkeiten gaben die Franzosen 1889 auf. Dies führte zu einem der größten Finanzskandale des 19. JH. Durch die Arbeiten immigrierten etwa 100.000 Menschen in diese Region, die niemals zurückkehrten. Täglich starben etwa 7 Arbeiter in den Sümpfen an Gelbfieber oder Malaria. Dies war u.a. auch ein Grund, warum die Bauarbeiten abgebrochen wurden. Als Schutz vor den Malariamücken wurde empfohlen, die Bettpfosten der Arbeiter in Wassereimer zu stellen. Dadurch breitete sich die Krankheit noch schneller aus, die Wassereimer wurden zu Brutstätten für die Mücken.

Für 40 Mio. USD wurde schließlich der gesamte Komplex 1902 an die USA verkauft und ab 1904 weitergebaut. 6 Monate vor Termin, am 3.August 1914, durchfuhr das erste Schiff den Kanal in voller Länge. Durch den Ausbruch des ersten Weltkrieges genau an diesem Tag, wurden die Eröffnungsfeierlichkeiten jedoch erst 1920 nachgeholt. Am 31.12.1999 wurde der Panamakanal von den USA an Panama übergeben. Die Einnahmen daraus sind enorm, darum geht es dem Land auch finaziell gut. Vielleicht ist das ein Grund, warum die Menschen hier so unfreundlich sind.

Die Schiffe werden laut und oft genug angekündigt, so dass es wirklich jeder schafft, pünktlich auf der Besucherterrasse zu erscheinen. Das riesengroße Cotainerschiff haben wir bereits in der vorigen Schleuse stehen sehen, von dort braucht es aber locker noch 1,5 Stunden bis vor unsere Nase. Dafür ist es dann umso spannender. Ich denke, keine Hand passt mehr zwischen Kanalwand und Schiff. Gezogen werden die Schiffe von 6 Elektroloks, drei an jeder Seite, um sie stabil in der Mitte zu halten.

Die Preise für die Passage richten sich nach Art und Größe des Schiffes und, ob es voll oder leer durchfährt. So können schnell mal 340.000 USD zusammenkommen, inklusive aller Nebengebühren für Lotsen, Lokomotiven und Schlepper. Die teuerste Passage betrug 400.000 USD für ein Kreuzfahrtschiff mit 2000 Betten. Die niedrigste Gebühr fiel 1928 an. Ein weltreisender Journalist aus USA wollte als Abschluß seiner Reise den Panamakanal durchschwimmen. Da die Kanalbehöre nur einem Schiff den Durchlass gewähren konnte, wurde der Mann nach dem Schiffsmaß Tonnage vermessen und eingestuft und durfte gegen eine Gebühr von 36 US Cent passieren. 8 Tage brauchte er dafür, inklusive aller Schleusen.

Von 2007 bis 2016 wurde der Kanal ausgebaut und für noch größere Schiffe gangbar gemacht. So kann die Queen Mary 2 jetzt auch den Kanal benutzen, vorher war sie dafür zu groß.

Auf dem Rückweg stoppen wir in der Albrook Mall zum Bummeln und Abendessen. Das heißt, es gab natürlich wieder kleinere Kompliaktionen. DA es einfacher ist, von den Locks mit dem Bus zurück zu fahren als hin, wollten wir das natürlich auch machen. Wir stellen uns an die Bushaltestelle, Bus kommt. Wir haben 75 Cent parat, der kostet hier nämlich 25 pro Person, egal wohin, und können nicht einsteigen, weil sie nur Karten akzeptieren, die wir nicht haben (genau wie in Argentinien). Nach einigem Hin und Her nimmt uns eine sehr freundliche Dame auf ihre Karte mit in den Bus. Merkwürdiges System. Hat mich schon in Argentinien geärgert, weil das dort genauso ist. In Villa Gesell wollten wir fahren, es gibt aber in der Stadt nur eine Möglichkeit die Karte aufzuladen. Und dieser Laden hat total bescheuerte Öffnungszeiten. So mussten wir mit dem Taxi fahren, weil Azuls Karte leer war. Echt dämlich. Auf die Idee mit einem günstigen Uber zu fahren, bin ich damals noch nicht gekommen. Egal, wir fahren mit dem Bus zur Mallund fühlen uns ein bisschen wie in den USA, die Mall ist sehr groß, es gibt Karussells und 1 Mio Geschäfte. Leider gibt es keine Fotos davon.

Zurück in die Häuserschlucht und chillen:

Am darauffolgenden Tag organisieren wir unseren Trip ins San Blas Archipel, danach gehen wir im Dunkeln zum Fischmarkt essen und schlendern über die 5 Kilometer lange Uferpromenade zurück zum Hotel. Der Plan früh ins Bett zu gehen, weil der Jeep uns um 5:15 Uhr früh abholt, scheitert. Dafür ist die Promenade zu lang und der Abend zu schön.

Da San Blas ein eigenes Kapitel hat, geht es in Panama City weiter…

Zurück vom Abenteuer auf der einsamen Insel, stehen wir plötzlich wieder im Hotel inmitten der Hochhauschlucht an der Rezeption beim Checkin. Braungebrannt, mit Salzresten vom letzten Baden im Meer, barfuß und mit Sand an den Füßen. Im 4 Sterne Hotel. Yeah…läuft bei uns. Uns ist nichts mehr peinlich. Die Spießer neben uns mit ihren Lacoste Polohemden belächeln wir nur mitleidig…

Wir chillen und Bela findet Freunde:

Abends bestellen wir ein Uber und fragen, wo er zum Essen hingeht, so als local. Und schwupps sitzen wir an einem schönen Platz mitten in der Altstadt von Panama City im Restaurant Casa Blanca. Zu den Klängen der Gitarre nebst schiefem Gesang, speisen wir sehr lecker, zur Abwechslung mal Fisch 😉

Wir haben late Checkout verhandelt und dürfen bis 17 Uhr im Hotel bleiben. Nach kurzer Überlegung und checken der Preise, haben wir den vernünftigen Entschluß gefasst, mit dem Nachtbus nach Bocas del Toro zu fahren, anstatt zu fliegen. Es ist nicht nur der Preisunterschied ( Flug plus 1 Hotelübernachtung 480 USD für uns alle versus Bus und eine Nacht Hotel gespart 105 USD für uns alle, inkl. 15 USD für den Late Checkout) wir fahren mit dem Bus um 19.30 Uhr und haben so den Tag zur Verfügung. Würden wir um 14:30 Uhr fliegen, ist der ganze Tag irgendwie versaut, weil wir vor Abflug nichts mehr machen könnten. So fahren wir wieder mit Uber zur Mall und kaufen uns die Tickets, auf dem Rückweg nehmen wir den Bus. Bela hat eine Buskarten gefunden, die wir mit einem USD aufladen konnten und so fahren wir für 25 Cent pro Person zurück. Da Bela unbedingt noch einen Pulli aus dem Hardrockcafe haben möchte, bummeln wir durch die nächste Mall. Ich versuche antiseptische Salbe für meine Korallenverletzung zu bekommen. Mittlerweile ist nämlich mein Oberschenkel angeschwollen und rot. Octenisept reicht nicht mehr. Es schmerzt bei jedem Schritt und ich habe keine Lust auf irgendwelche fiesen Infektionen. Schwieriger als gedacht…Wir versuchen es logischerweise in einer Apotheke. Ich zeige meine Wunde und google Übersetzer hilft, weil die dort kein Englisch können. Komisch, selbst in den kleinsten Apotheken in Hinterasien haben immer alle wenigstens die basics in Englisch gewusst. Gelangweilt legt sie mir zwei Salben zur Auswahl vor, eine mit Hormonen und eine Vaseline. Beides nicht das richtige. Nach 20 Minuten wird Mike sauer und bringt es mal auf den Punkt. Ab dann geht es. Ich bekomme eine Salbe mit den richtigen Wirkstoffen, die im Gegensatz zu den beiden ersten nur 1,70 USD kostet und nicht 15 USD. Ich habe zwar einen guten Vorrat an Pflastern und Verbänden dabei, möchte aber noch ein wasserfestes Pflaster haben, damit ich weiter baden gehen kann. Haben sie nicht. In der Apotheke. Krass. Zeigen mir Watte. Mit einem Gesichtsausdruck zum Davonlaufen. Auch hier treffen wir leider wieder auf unmotivierte und unfreundliche Menschen. Das ist wirklich schade und trübt den ganzen Eindruck, den wir von Panama haben. Zieht sich aber irgendwie wie ein roter Faden durch unsere Panama Reise. Das ist schade, denn ein Lächeln kostet nichts und bewirkt soviel. Ich habe es hier mit Dauerlächeln versucht, aber die einzige Reaktion bekam ich, als ich eine Verkäuferin fragte, ob lächeln in Panama verboten ist…da musste sie grinsen. Wir verbringen den Tag entspannt mit Lesen, Blogschreiben und schwimmen im Pool, packen unsere Sachen und verlassen gegen 17.15 Uhr das Hotel in Richtung Busterminal. Wir haben Zeit, so wird Mike verdonnert auf die Sachen aufzupassen. Was ich alles bei meiner Suche nach einer Gepäckaufbewahrung erlebt habe, erspare ich euch an dieser Stelle. Bela und ich schlendern also nochmal durch die Mall und finden einen Mangaladen. Also rein. Wir rennen gegen eine Wand aus Weichmachern, es stinkt wie die Pest. Bela sucht nach Pokemonkarten, die er hier findet. Die Verkäuferin sitzt handyspielend hinter dem Tresen. Ich spreche sie dreimal an, ehe sie überhaupt reagiert. Ich frage nach dem Preis der Karten, auf spanisch. Sie nuschelt die ganze Zeit no,no, solo efektivo. Sie dachte, ich wollte mit Karte bezahlen. Es dauert eine Ewigkeit, bis sie es mal rafft. Bela zieht sie schließlich, nachdem andere Kunden uns schon zu helfen versuchten, quasi an der Hand hinter dem Tresen hervor. Die hatte echt nicht mehr alle Leisten komplett. Zuviel Weichmacher geschnüffelt. Nix wie raus! Wir besorgen noch ein kleines Abendessen, Mike verspeist es dann direkt in der Wartehalle vor dem Essen verboten Schild. Bela und ich heben es auf, was sich im Nachhinein als nicht so clever erweist. Ein total aufgeweichtes Sub von Subway in einem Bus, in dem man nicht essen darf zu verpeisen, ist schon fast dämlich. Entsprechend sahen wir dann aus. Der Busbegleiter hat eine Kamera vorne und war wohl zum Glück abgelenkt, denn er war sehr unentspannt. Aber von vorne: Es ist 19.25 Uhr und ich frage zum xten mal nach unserem Bus. Sie sagen, der eine muss erst abfahren, dann kommt unserer. Ich habe es also immernoch nicht gelernt. Der 19 uhr Bus verlässt also um 19:45 Uhr den Busbahnhof. Unser Bus fährt ein. Wir müssen durch ein Drehkreuz. Das geht nur mit Karte. Die hat Bela aber in seinem Gepäck, als Souvenir gut verstaut. Sie zucken mit den Schultern, so nach dem Motte: Pech halt, wenn ihr keine Karte habt, kommt ihr nicht durch. unsere Gesichtsausdrücke hätten mich interessiert. Hinter uns noch ein deutsches Paar ohne Karte. Das muss man sich mal vorstellen, da zahlst du 100 USD für die Bustickets und darfst wegen 25 Cent nicht durch die Schranke. Schließlich erbarmt sich der Busbegleiter missmutig uns gegen Barzahlung mit seiner Karte durchzulassen. Bela soll drunter durch krabbeln, bleibt aber mit seinem großen Rucksack am Drehkreuz hängen. Das ist dann zuviel für den armen Mann. Wir landen dann irgendwann doch noch im Bus. Naja, es ist eine fahrende Gefriertruhe. Das wussten wir zum Glück vorher und haben uns entsprechend angezogen. Der Busbegleiter kommt durch, verteilt Plastiktüten und motzt erstmal rum. Wir dürfen unser Handgepäck nicht in den oberen Ablagen verstauen. Liebevoll knallt er uns die Rucksäcke auf den Schoß, das heißt auf meine Wunde. Jetzt haben wir fast keinen Platz mehr. Komfortabel ist das nicht. Wir denken mit Sehnsucht an die Busse in Argentinien zurück. Wir haben eine Lady als Busfahrerin. Sie ist sehr nett, fährt aber scheiße. Schnell ist uns klar, warum die Tüten verteilt wurden. Bela und ich kleckern uns -wie bereits erwähnt- mit dem Sub voll und haben Angst erwischt zu werden. Wir spielen und versuchen zu schlafen. Irgendwann geht die Festbeleuchtung an und der Busbegleiter kommt laut rufend durch den Bus:“ Santiago, comer, bano“ Alles klar…Päuschen also. um kurz vor Mitternacht. Ich hätte lieber weitergeschlafen.Wir mussten aber alle aussteigen. In einer Kantine gibt es warmes Essen. Keiner hat Hunger. Für Mike wollen wir ein Käsesandwich kaufen und stehen an, als wir dran sind und sagen, was wir möchten, fragt sie uns nach dem Ticket. Wir hätten also vorher an der anderen Schlange anstehen müssen, um zu bezahlen und das Ticket zu bekommen. Hmmm…also kein Käsesandwich. Auch hier gucken wieder alle sehr böse und mißgelaunt. Ich versuche etwas zu trinken zu kaufen und muss mich zusammenreißen, es denen nicht um die Ohren zu schmeißen. Den Rest der Fahrt verbringen wir schlafend, bis uns der nette Busbegleiter mit Festbeleuchtung und erneutem Gebrüll weckt: 2 Minuten bis Almirante! Gefühlt aus dem Tiefschlaf gerissen, Bela entsprechend gelaunt, packen wir unseren Krempel zusammen und verlassen den Bus. Leider sind unsere Gepäckabschnitte irgendwo, nur nicht da, wo wir sie schnell finden. Das ist zuviel für den Busbegleiter. Er wird nervös, der Bus muss weiter fahren. Unsere Rucksäcke bekommen wir selbstverständlich nicht ohne. Auch irgendwie beruhigend, wie ich finde. Nachdem wir uns gegeseitig eine gefühlte Ewigkeit, mit entsprechendem Blick vom netten Busbegleiter, der nicht zur Entspannung beitrug, versicherten die Abschnitte nicht zu haben, tauchten sie zum Glück auf. Wir sind froh, ihn loszusein. Irgendwie geht jetzt alles ziemlich schnell und um 6:40 Uhr in der Früh sitzen wir im Wassertaxi auf dem Weg zur Isla Colon, Hauptinsel von Bocas de Toro.

Die Sonne geht auf, es ist wunderschön und vor uns liegt eine Woche „Urlaub“ ohne Reisen, ohne packen und ohne großes Sightseeingprogramm. Wir freuen uns. Obwohl uns auch ein bisschen graut, weil wir vorher Dinge gehört habe wie „Ballermann Panamas“ und total touristisch, nur laut und Party. Um 7:30 Uhr sind wir in unserer Unterkunft. Check in ist erst um 15 Uhr, wir möchten aber unser Gepäck gerne loswerden. Nachdem wir die Panamaer als unfreundliche und nicht besonders hilfsbereite Menschen kennengelernt haben, wollen wir vorsichtig fragen, ob es eine Möglichkeit gibt, die Rucksäcke unterzustellen und dann passiert das:

Die Küchentür geht auf und innerhalb von Sekunden macht er das wett, was alle anderen vor ihm nicht geschafft haben. Orlando! Der gute Geist unseres Hotels. Alles „No problem“, schickt uns in eine panaderia aleman zum Frühstück und an den Boca de Drago Beach zum Relaxen. Wir sind baff! Es gibt sie doch. Nette Menschen in Panama. Orlando und auch Hercilia, die Hotelbesitzerin, kümmern sich die nächste Woche super um uns und Belas spezielle Wünsche. Mal Speck zum Angeln aus der Küche, mal ein Shake, Schnorchelutensilien, alles „No problem“, auch, als er mit der Angel die Lampe zerstört, dazu bekommt er regelmäßig heiße Schokolade. Die Unterkunft ist gemütlich und wir fühlen uns auf Anhieb wohl.

Es gibt eine Terrasse über dem Wasser, von dort aus können wir schwimmen gehen. Das macht Spaß, weil das Wasser bei Flut hoch genug ist zum Springen und bei Ebbe klar genug zum Schnorcheln. Außerdem können die Jungs hier endlich wieder angeln. Bela bekommt ein grünes Aufblaskrokodil von Orlando und ist ab jetzt Captain Crocodile.

Wir fahren mit dem Bus zum Dragonbeach. Man glaubt gar nicht, wie viele Leute in einen Minibus reinpassen. Alle einsortiert, damit alle mitfahren können. Menschentetris. Bela sitzt auf meinem Schoß, mitten auf der Wunde. Bewegen geht aber nicht.

Ein paar Impressionen vom ersten Tag am Boca del Drago Beach, von dem wir nicht mehr viel wissen, weil wir sooo müde waren:

Wir machen eine kleine Wanderung zum Playa Estrella, es geht über einen Trampelpfad am Strand entlang. An einem schönen Abschnitt flötzen wir uns in den Sand. Ich schlafe ein. 83 Mücken gefällt das! Mike und Bela kümmern sich um Kokosnüsse. Ich werde widerlich zerstochen. Am Playa Estrella, Seesternstrand, gibt es leider keine Seesterne. Ich vermute, weil viele Touristen sie zum Fotografieren aus dem Wasser holen. Davon sterben sie dann leider. Zurück Boca del Drago fahren wir mit dem Boot, essen dort Mittag und fahren mit dem Bus über die Insel zurück nach Bocas Town ins Bocas Inn. Alt werden wir heute nicht! Wir lernen noch Hercilia kennen, die Chefin und mögen sie auf Anhieb. Die nächsten Tage verbringen wir mit angeln, schwimmen, lesen und faul sein. Zweimal am Tag fliegt die Maschine aus Panama City über unser Haus. Morgens wissen wir immer, es ist Zeit für das Frühstück, wenn der Flieger kommt. Manchmal vormittags und oft abends kommen zwei Delfine vorbei. Ich schaffe es nicht, sie zu fotografieren, weil ich jedesmal wie hypnotisiert aufs Wasser gucke und zu langsam bin. Wir kommen richtig runter und genießen es sehr.

Mein Schreibplatz für eine Woche. Vom Pub nebenan gibts oft die passende Musik zu meiner Stimmung recht laut dazu. Momentan singen Simon und sein Kumpel vom Boxer…mit sehr schönen Erinnerungen behaftet…

Leider können wir die Zeit nicht anhalten!

Ein Fischer kommt vorbei, obwohl er weiß, dass wir hier keine Küche haben. Er möchte Bela seinen Fang zeigen

Delfine:

Wir möchten einen Ausflug machen und nehmen ein Taxiboot zur Isla Carenero. Dieser Trip muss Uhrzeitgenau geplant werden, wegen der Sandflöhe. Dort gibt es einen hübschen Strand und eine coole Location zum Essen. Also hin:

Bela darf Boot fahren

Beim Angeln wird er auch immer erfolgreicher.

Einen längeren Ausflug machen wir aber dann doch noch. Wir besuchen eine Kakaofarm und schnorcheln. Das Wetter ist super, die Sonne scheint und das Meer ist spiegelglatt. Leider haben wir den Namen unseres Kapitäns vergessen. Hercilia packt uns Handtücher, Schnorchelequipment und Saft ein und los gehtˋs.

Zuerst zur Schokoladenfarm. Dort haben wir eine Führung. Robert und Julie aus Florida sind seit 6 Jahren Besitzer dieser Farm und haben ein wunderschönes Anwesen mitten im Dschungel. Die nächste Strasse ist 10 Kilometer weit entfernt, durch den dichten undurchdringlichen Dschungel. Wir merken sofort, wieviel Zeit und Liebe sie investiert haben.

Robert empfängt uns am Steg. Mit von der Partie eine Gruppe überzüchteter Amerikaner, wie Mike sagt. Nicht alle dick, aber alle unheimlich krank aussehend. Robert ist in den Staaten 30 Jahre lang Zahnarzt gewesen und verkauft jetzt Schokolade. Komisch? Findet er auch. Der größte Unterschied zu seinem früheren Beruf besteht darin, dass die Leute sich jetzt freuen, wenn sie ihn besuchen. Da gackert auch die dicke Dame aus Wisconsin lauthals. Sie wird es die ganze Führung über nicht müde zu erklären, dass sie aus Wisconsin kommt. Ich muss das mal googeln. Mal schauen, was da so besonders dran ist, an Wisconsin, außer lautes Organ und zu kurzer Rock. Wir bekommen zunächst eine kurze Erklärung über seinen Werdegang und, dass er nichts über Kakao und Gärtnern wusste, als er hierher kam. Der Garten ist total klasse. wir halten an einer Banane. Er hat vier verschiedene Arten Bananen auf seinem Grundstück. Die, die wir in Europa kaufen können (und gerade wir in Deutschland sind Bananenesser Nummer eins in der Welt) heißen Cavendish Bananen – für alle Klugscheißer unter uns, ich vorneweg 😉

Wir gehen zum Haus und sehen ein paar seiner „Mitbewohner“. Da ist ein Glas voller Babyskorpione. Die Mutter dazu hat er in seinem Schlafzimmer gefunden und ins Glas getan. Zwei Tage später waren die Kleinen da. Er ist natürlich ziemlich froh, dass er sie vorher gefunden hat. Sie liegt vertrocknet daneben auf dem Tisch. Die erste Mahlzeit eines Babyskorpions ist das Blut der eigenen Mutter. Die lässt es geschehen. Wussten wir nicht, finden wir interessant. Die Dame aus Wisconsin quietscht. Als nächstes dürfen wir mit einer Baby Boa constrictor kuscheln. Die ist auch wirklich fast ein bisschen süß, finde ich.

Plötzlich hüpft er über die Steine in den Garten und kommt mit einem bunten Frosch in der Hand zurück. Ich dachte immer, schon der bloße Anblick eines giftigen Frosches bringt einen um. Nee, nur wenn das Gift in die Blutbahn kommt. Hände wäscht er sich hinterher dennoch.

Nun kommt der Kakao. Es gibt acht verschiedene Sorten Kakaobäume. Auf dieser Farm wachsen vier. Robert öffnet eine Frucht und wir dürfen probieren. Jede Bohne ist von einer weißen süßen Schutzhülle umgeben. Die ist lecker. Die Bohnen selber schmecken bitter. Nach der Ernte werden die Bohnen fermentiert, in der Sonne getrocknet, geröstet und geschält. Da es hier keinen Strom gibt, nur ein bisschen Solarenergie, musste er kreativ sein und sich Geräte erfinden, die nur wenig Energie verbrauchen. Dabei sei er McGyver mäßig zu Werke gegangen. Bei einer Maschine hat er sogar das berühmte Kaugummi gebraucht. Bela findet das nicht so spannend, weil er McGyver nicht kennt, aber die Amis sind nicht mehr zu halten. Die Dame aus Wisconsin gackert so laut los, dass sich Bela erschreckt. Noch mehr dann aber, weil beim Lachen ihr Dekoltee fröhlich wippt…wobei wippt nicht der richtige Ausdruck ist. Eigentlich könnte man fast sagen, die Möpse schlagen ihr unters Doppelkinn. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass sie aus Wisconsin kommt. Nur eine Vermutung.

Wir dürfen getrocknete Kakaobohnen probieren und Bela macht sich die Taschen voll. Natürlich will er nachher im Hotel in die Schokoladenproduktion einsteigen. Wir gehen weiter über das Anwesen und bekommen verschiedene Orchideen erklärt. Robert sagt, es sind wunderschöne Pflanzen, aber meistens sind sie langweilig. Ich denke an meine heimische Fensterbank und muss ihm ein Stück weit recht geben. Momentan finden wir jedoch fast ausschließlich interessante:

Wir stoppen an einem Termitenbau und bekommen die positiven Eigenschaften von Insektennahrung erklärt. Termiten enthalten das vierfache an Eiweiß im Vergleich zu einem Rindersteak. Wir dürfen probieren. Die Dame aus Wisconsin schüttelt sich und ihre Teile. Outet sich dann jedoch, schon einmal Schildkröte gegessen zu haben und hat somit ausgeschissen. Termiten schmecken übrigens ein bisschen wie Petersilie. Bela konnte gar nicht genug davon bekommen. Zurück am Haus hat Julie bereits einige Dinge zum Probieren aufgebaut. Da hier alles, tatsächlich auch für die Zähne gesund, ohne Zucker verwendet wird, halten sich die Amis an den Rum. Ich kaufe nur ein bisschen Peeling, wir haben ja das Gepäck Problem, und für Bela einen kleinen Block pure Schokolade. Ich soll ihm Brownies backen, wie Julie sie gebacken hat. Dann geht er zu ihr und fragt sie in höflichstem Englisch, ob er noch mehr Brownie bekommen kann. Mit ‚please‘ am Ende. Die Amis sind völlig aus dem Häuschen, da sie selber keine Fremdsprachen sprechen. Ich fürchte für einen kurzen Moment, dass er gleich mit der Nase voran im Wisconsin-Ausschnitt verschwindet. Es geht aber gerade noch gut. Sie streicht ihm nur über den Kopf. Okay, ich kaufe also den Block Schoki und muss dann in Costa Rica wohl eine Unterkunft mit Küche suchen.

Die Tour ist vorbei, die Amis verabschieden sich und verschwinden zu ihrem Boot. Wir bleiben noch ein bisschen. Robert und Julie finden unsere Reise interessant und stellen ein paar Fragen. Sie selber wollten eigentlich nur für zwei Jahre hier bleiben, mittlerweile sind es sechs und auch sie wollen weiterziehen. Der Katamaran steht einsatzbereit in der Bucht. Durch den Kanal bis nach Hongkong soll es gehen, sobald sie einen Käufer gefunden haben. Das ist der Moment, an dem es mein Mann plötzlich sehr eilig hat. Eine Kakaofarm haben wir nämlich noch nicht. Wahrscheinlich interpretiert er meinen Gesichtsausdruck fehl. Wir fahren weiter durch die Dolphin Bay und durch die Mangroven zum wahrscheinlich schönsten Restaurant auf der ganzen Welt.

Erwartungsgemäß schmeckt es irre frisch und lecker. Die Auswahl ist auch nicht so schwer, das ist speziell für mich von Vorteil, weil ich mich selten schnell entscheiden kann und selbst wenn ich die Bestellung schon aufgegeben habe, noch hinter dem Kellner herflitze, um etwas zu ändern. Hier gibt es Fisch und Meeresfrüchte mit Reis, Salat und Kochbananen. Bela darf angeln. Leider wird das ein kurzes Vergnügen. Einen Fisch fängt er und dann reißt ein dicker Fisch den Blinker von der Schnur und schwimmt damit weg.

Weil es so gut tut, gehen wir direkt nach dem Essen schnorcheln. Wir sind am Coral Cay, das ist eine Art Korallengarten. Wir haben noch nie so bunte und soviele intakte Korallen gesehen, wie hier. Und wir waren schon ein oder zweimal tauchen und schnorcheln 😉

Klar, dass Bela uns nach Hause fährt. Einparken kann er inzwischen auch in unseren Hotelanleger, das durfte er mit einem Taxibootfahrer üben.

Eigentlich wollten wir zum Dinner in der Blue Coconut bleiben und später mit einem Taxiboot heimfahren. Das ist eine tolle Bar mit Hängematten im Wasser, Sprungtürmen und tollen Cocktails. Allerdings ist da heute eine filthy friday Veranstaltung und das Ding ist brechend voll mit brechenden Happy Hour Besuchern. Die Mädels wackeln im Tanga auf den Stegen herum, dass Bela rote Ohren bekommt.

Wir finden eine andere coole Bar und lassen uns dort noch nieder.

Nebenan ist eine schwimmende Baustelle und ich staune nur noch, dass der Kahn, bzw. der Krahn nicht absäuft. Erstaunlich, was alles so möglich ist, wenn es keinen TÜV gibt oder der wegschaut. Berufstaucher habe ich auch schon anders ausgerüstet gesehen.

Im Hotel sitzen wir noch ein bisschen auf der Terrasse und genießen die Dunkelheit und den Mond

Doch wie überall finden wir auch die weniger hübschen Plätze, beim Bummel abseits der Touristenmeile. Wobei die hier auch recht dreckig ist. So ist Panama auch und zwar an vielen Ecken. Wir sind immer wieder entsetzt, in welchen Dreck die Menschen leben. Sie sitzen mittendrin und sehen das offenbar gar nicht. Das tut uns echt weh.

Das ist zu verkaufen:

Und das sogar zu vermieten, für 800 Dollar! Pro Monat! Sofort bezugsfertig 😉

Wir hören die Abendmaschine aus Panama City und sehen sie schon über unseren Köpfen

Eine Dame erklärt uns, dass jetzt die Kinder auf dem Flugplatz rennen. Sie spielen Fussball oder Baseball auf dem Rollfeld. Ich bekomme Gänsehaut. Am Abend treffen wir noch einen Harpunenfischer bei ums am Steg, der uns sein Abendessen präsentiert. Bela bemerkt, dass sein Schnorchel kaputt ist und schwimmt schnell hinter ihm her, um ihn seinen zu schenken. Er hat beim Schnorcheln in den Korallen einen guten gefunden und ihn hochgeholt.

Die Zeit vergeht leider viel zu schnell und schon wieder müssen wir uns von einem Ort verabschieden, an dem wir gerne noch geblieben wären.

Wir haben einen Shuttle gebucht, der nur unwesentlich teurer ist, als wenn wir auf eigene Faust nach Costa Rica reisen. Dafür geht dieser von Haustür zu Haustür. In diesem Fall heißt das, ein junger Mann holt uns zu Fuß ab und bringt uns zum Hafen der Taxiboote. Bevor wir losgehen bekommt er von Hercilia ordentlich den Kümmel gerieben, weil er uns kein einziges Gepäckstück abnimmt. Ich verstehe nicht alles, nur soviel wie, was das für ein Service sei. Ganz nach Panama Manier, stört ihn das überhaupt nicht und er geht los. Schnell. Bela hat Mühe mit zu halten.

Wir fahren aufs Festland.

Dort angekommen, überfordern wir den Minibusfahrer rein durch unsere Anwesenheit. Der Bus ist nämlich schon voll besetzt. Er zählt und überlegt. Ich sehe es leicht qualmen über seinem Kopf. Er zählt und kleine Fragezeichen verlassen sein Haupt in Richtung Himmel. Er zählt die Leute und die Plätze im Bus. Dann kommen weitere drei Personen mit einem gelben Bändchen am Handgelenk. Es werden einfach nicht mehr Plätze, so oft er auch nachzählt… Das überfordert ihn. Wozu haben wir überhaupt virgebucht? Die sind nicht mal in der Lage bei Anmeldung die Leute zu zählen und wenn der Bus voll ist, entweder zu sagen, es ist ausgebucht oder einen zweiten Bus zu organisieren. Naja…Wir sind gespannt. Die Überbuchungsproblematik kenne ich vom Fliegen. Da kannst du dann auch nicht mit. Bekommst aber zuzüglich zum nächstmöglichen Flug in First- oder mindestens Businessclass eine Nacht im Hilton, Bulgari Parfum, ein paar Manolo Blanik, 780 Euro und wahlweise einen Ferrari oder Maserati dazu. Aber beim Minibus? Sicherheitshalber geht der Busfahrer erstmal weg. Wir trinken eine Kokosnuss, es ist ziemlich heiß. Nach 45 Minuten kommt ein Taxi. Ein Hilux, Doppelkabiner mit 5 offiziellen Sitzplätzen und Ladefläche. Mit dem Gepäck haben wir schon mal keine Probleme. So gibt es wieder Menschentetris. Man muss ja flexible bleben. Das tun wir. Die nächsten 50 Kilometer. Bela sitzt wieder auf meinem offenen Bein, daneben Mike, ein Holländer und ein Israeli. Vorne ein Mann ohne Stimme, Herkunft und Spaß, sowie der Taxifahrer. Er nimmt erstmal schön alle auf die Schippe, lacht selber am meisten und singt mit dem Radio um die Wette. Despacito. Laut und falsch.

Wenn einer eine Reise macht, dann kann er was erleben. Der Weg ist das Ziel.

Ein Gedanke zu „Oh wie schön ist Panama“

  1. Hallo,
    toller Beitrag aber leider finde ich viele Situationen total überzogen dargestellt. Ich hatte gerade in Panama und auf der Fahrt nach Bocas die gleichen bzw ähnlichen Situationen. Auch bezogen auf die 25 Cent beim einsteigen in den Bus. Meiner Meinung sollte man sich bevor man reist über das Land entsprechend informieren. Dein Beitrag ist gerade am Anfang sehr negativ geschrieben. Wer nach Panama fährt und einen deutschen Standard erwartet, liegt leider falsch. Das System mit der Metro-Card ist fortschrittlicher als in Deutschland. Man muss es nur verstehen. Die Karte kann man überall kaufen und die Fahrten sind extrem günstig.
    Mein Tipp für dich: andere Länder, andere Sitten. Man sollte sich anpassen und nicht meckern. Dafür ist das Leben zu schade. Warum sollte sich die Leute in einem Land an die Besucher anpassen? Passiert in Deutschland auch nicht.
    Grüße
    Kevin

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